Vom Vermessungstechniker zum Softwareingenieur, vom PM zum KI-Architekten – mein Weg war nie geplant, aber immer konsequent. Heute transformiere ich Unternehmen mit KI und Automation, weil ich beide Welten kenne: den Code dahinter und die Menschen davor.
// Über mich
Vier Jahre als Softwareingenieur bei ERP-Active – .NET, MSSQL, Softwarearchitektur, Web, Desktop, Mobile. Ich weiß, wie ein Backend aussieht, das fünf Jahre lang halten muss. Ich weiß auch, wie eines aussieht, das das nicht tut.
Dann wurde aus dem Entwickler ein Projektmanager in denselben Projekten. Kein Zufall – wer gebaut hat, versteht Scope, Risiken und Zeitpläne ohne Übersetzungsschicht. In dieser Phase habe ich begonnen, KI in Kundenprojekte zu integrieren: nicht als Feature-Spielerei, sondern als konkreten Hebel für Automatisierung und Effizienz.
Parallel dazu: Startup-Mitarbeit als CTO, IHK-Prüfungsausschuss, eigene Projekte. Nicht alles davon war erfolgreich – aber gescheiterte Projekte lehren mehr als erfolgreiche.
Seit 2025 bei softfair: als Automation Engineer gestartet, heute faktisch verantwortlich für alle operativen KI-Themen im Unternehmen. Infrastruktur aufgebaut, Agenten deployed, Teams enablet – und parallel bei der Schwestergesellschaft DEMV dasselbe nochmal. AI First ist kein Slidedeck. Es ist eine Infrastrukturentscheidung.
Aktuell
Automation Engineer
softfair GmbH · Vollzeit · Remote
Standort
Rheine, NRW
Deutschland
Sprachen
Deutsch · Englisch
// Erfahrung
Sept. 2025 – Heute · 10 Monate
softfair GmbH / DEMV
Als Automation Engineer gestartet – und innerhalb von Monaten organisch zur faktischen Führungsverantwortung für alle operativen KI-Themen gewachsen. Aufbau der kompletten KI-Enablement-Infrastruktur (Langdock, n8n) als Basis der unternehmensweiten "AI First"-Strategie. Bei der Schwestergesellschaft DEMV: Entwicklung eines KI-Agenten als eigenständiges Produkt mit LangGraph – von der Architektur bis zum Deployment. Außerdem Launch eines internen Produkts mit Schnittstellen zu POs, Big Data und Head of Product.
Apr. 2025 – Aug. 2025 · 5 Monate
WaveAccess
Kundenberatung und Projektmanagement im Bereich KI, Automatisierung und Softwareentwicklung für digitale Produkte. Account- und Partnermanagement, Anforderungsanalyse, Brücke zwischen Business und Engineering.
2024 – 2025 · Nebenprojekt
PitSnap · Startup
Web3 Pay-per-Content Plattform für Künstler und Creator – mit eigenem Token ($PITS), AI-Agenten, NFT-Marketplace und Live-Streaming. Ich war für die technische Architektur verantwortlich: Blockchain-Integration (BEP20/BSC), KI-Features, App-Struktur und Smart Contracts. Mediale Präsenz bei CryptoNews, NewsbtC, Bitcoinist u.a., 15k+ Community, IHK-Prüfungsausschuss-Mitglied. Das Projekt ist gescheitert – aber der technische und unternehmerische Scope war real.
Aug. 2021 – März 2025 · 3 Jahre 8 Monate
ERP-Active GmbH
Projektsteuerung und Kundenberatung für Softwareprojekte im B2B/Enterprise-Bereich. Digitale Produkte von der Anforderung bis zum Go-live – und zunehmend KI-Integration in Kundenprojekte: Automatisierung, Prozessoptimierung, smarte Features. Weil ich vorher selbst gebaut hatte, konnte ich Scope, Risiken und Zeitpläne realistisch beurteilen – kein Raten, kein Puffer-Poker.
ca. 2022 – 2025 · Ehrenamt
IHK Hannover
Prüfer und Ausbilder im Bereich Fachinformatik – Nachwuchs begleitet, bewertet und weiterentwickelt. Wer selbst gebaut und Projekte geleitet hat, weiß was in der Praxis zählt und kann das direkt weitergeben. Ein Ehrenamt, das zeigt: Fachkompetenz endet nicht am eigenen Schreibtisch.
aktuell · Ehrenamt
THW – Technisches Hilfswerk
Einsatzorganisation unter realen Bedingungen – wo Planung, Koordination und Belastbarkeit keine abstrakten Begriffe sind. Wer im THW unter Druck handlungsfähig bleibt, bringt das auch in Projekten mit. Ein Ausgleich, der mehr formt als er entspannt.
Aug. 2017 – Aug. 2021 · 4 Jahre 1 Monat
ERP-Active GmbH
Das Fundament. Vier Jahre in der Tiefe: Softwarearchitektur, Web-Engineering, Desktop-Anwendungen, mobile Apps, Schnittstellen. .NET Core, .NET Framework, MSSQL, Flutter. B2B und B2C. Von KMU bis Konzern. Ich kenne den Unterschied zwischen Code, der funktioniert, und Code, der wartbar ist.
Aug. 2014 – Aug. 2017 · 3 Jahre 1 Monat
RMK
Der Anfang – und ein gutes Fundament. Geodaten, Präzision, Feldeinsatz. Hat den Blick für Genauigkeit und strukturiertes Denken geschärft, bevor der Wechsel in die Softwareentwicklung kam.
// Stack
KI & Automation
Softwareentwicklung
Infrastruktur & Deployment
Data Engineering & KPIs
// Was ich tue
01
KI-Infrastruktur aufbauen
Nicht "KI einführen" – KI-Infrastruktur bauen, die skaliert. Langdock als unternehmensweite Plattform, n8n als Automations-Backbone, Agenten mit echtem Tool-Use. So dass Teams unabhängig arbeiten können.
02
Prozesse automatisieren
Workflows, die sich selbst erledigen. Datenflüsse, die kein manuelles Zutun mehr brauchen. Von simplen Triggerlogiken bis zu komplexen Multi-Step-Agenten mit Fehlerhandling und Monitoring.
03
Teams enablen
KI ist nur so gut wie die Menschen, die sie nutzen. Ich baue Enablement-Programme, schreibe System-Prompts, die funktionieren, und erkläre komplexe Konzepte so, dass sie hängenbleiben.
04
Software entwickeln
Wenn's schnell gehen muss und kein Dev-Team verfügbar ist: ich kann selbst bauen. Prototypen, interne Tools, Schnittstellen. Mit dem nötigen Qualitätsbewusstsein, damit es danach nicht sofort wieder kaputt geht.
// Denkweise
01 · Problem first
KI-Transformation scheitert selten an der Technologie. Sie scheitert daran, dass die eigentliche Frage nie gestellt wurde: Was genau soll sich danach anders anfühlen – für wen, und warum? Ich fange dort an, bevor ich irgendetwas baue.
02 · Systeme, nicht Schritte
Der Unterschied zwischen einem Automation Engineer und jemandem, der Workflows zusammenklickt: Ich denke in Systemen. Was passiert, wenn der API-Call fehlschlägt? Wer merkt es? Wie erholt sich der Prozess? Robustheit ist kein Bonus – sie ist das Produkt.
03 · Strategie braucht Handwerk
Strategie ohne Umsetzungskompetenz ist PowerPoint. Ich sitze an beiden Enden des Tisches und weiß, was jeweils auf der anderen Seite gedacht wird. Das macht den Unterschied zwischen einem Plan, der funktioniert, und einem, der gut klingt.
KI-Strategie, Automatisierungsproblem, oder einfach fachlicher Austausch – ich bin offen für beides.